Zwei neue 1. Kyu im Verein
Johanna Meißner legte am 5. März 2025 vor den Augen der beiden Graduierungsberechtigten David Ackermann und Dr. Dirk Haas den höchsten Schülergrad ab. Ein großer Dank geht auch an ihren Uke Hannes Plagwitz. Nur eine Woche später hat auch er - mit Johanna als Uke - das Ziel des 1. Kyu im Judo erreicht.
Greizer Schlosspokal am 01.03.2025
Richard, Aaron, Holly, Noomi und Wilhelm nahmen an dem Wettkampf teil und erreichten je eine Bronzemedaille.
2. Dan-Workshop des TJV am 8. Februar 2025 in Harpersdorf
Am 08.02.2025 fand in Harpersdorf wie im Vorjahr ein Dan-Workshop statt, der von nahezu 40 Sportlern aus 14 Vereinen sehr gut besucht war. Graduierungsberechtigte nutzten die Veranstaltung zur Lizenzverlängerung, Trainer als Fortbildung und zahlreiche Sportler als individuellen Vorbereitung auf eine Dan-Graduierung.
Gelehrt – und vor allem geübt – wurde sowohl in Tachi- als auch in Ne-waza. Dabei machten die drei Referenten Dr. Dirk Haas, Detlev Langner und David Ackermann den Spagat zwischen der Vermittlung der variantenreichen Techniken des Kodokan-Judo und dem Anspruch der gegenwärtigen kompetenzorientierten Ausbildung. So ging es einerseits um die (oft kleinen) Unterschiede, die zwischen ähnlichen und verwandten Techniken bestehen und welche ein Meister des Judo wissen und beherrschen muss.
Andererseits galt der DJB-Leitgedanke: „Techniken sind nichts anderes als Bewegungsfertigkeiten zur Lösung sportartspezifischer Anforderungssituationen. … Sämtliche Judotechniken sollen, wenn auch individuell, immer aus ‚sinnvollen‘ Situationen gelernt, geübt und trainiert werden.“ (Ralf Lippmann, Mythos „Judotechnik“ quo vadis? Dezember 2024). Besonderen Wert legte z.B. Detlev Langner auf die Vermittlung grundlegender Verhaltensweisen in Ne-waza. Wie nebenbei wurden Techniknamen erwähnt, die jedoch nicht im Zentrum des Übens, sondern lediglich eine Endposition des Bodenkampfes darstellten.
Mehrfach äußerten sich Teilnehmer, dass selbst ein solcher fünfstündiger Lehrgang nicht ausreichend sei, um sich umfassend informieren und schulen zu lassen. Angeregt wurde, die Boden- und Standarbeit in separaten Veranstaltungen des TJV zu behandeln.